Bald beginnt sie wieder – die Zeit der ständigen Lärmbelästigung durch Feuerwerke und Böller….

War diese Art der Freudenskundgebungen einst wirklich nur auf  1-2 Stunden rund um Silvester beschränkt, wird jetzt schon Wochen vorher in die Luft gejagt, was das Zeug hält.

Wolfgang Pirklhuber (GRÜNE)  hat daher eine Petition ins Leben gerufen:

“Initiative für die Änderung des Pyrotechnikgesetzes von 2010″

Daher die dringende Bitte: Nehmt Euch 2 Minuten Zeit, um diese Petition zu unterzeichnen:

http://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXIV/PET/PET_00137/index.shtml?portlet=ebi&forceShow=true#tab-Uebersicht

Genau Infos gibt es hier:

http://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXIV/PET/PET_00137/imfname_238201.pdf

(Mattersburg, 12. 12.  2011): „Wird das Burgenland bald zum Graz von Österreich?“ fragt sich Sonja Sieber,  Bezirkssprecherin der Grünen. Tief besorgt zeigt sich Sieber über die Meldungen der letzten Wochen:

Seit 2010 weist das Umweltbundesamt in seinem Jahresbericht wieder höhere Werte für die Konzentration an Feinstaub auf. Davor gab es längere Zeit einen Abwärtstrend. So waren zwischen 2000 und 2009 die Werte für die besonders kleinen Teilchen (PM 2,5) im Österreichschnitt um 13 Prozent gesunken, jene für PM 10 um 9,1 Prozent. Das einzige Bundesland, in dem beide Werte in dieser Zeitspanne zunahmen, ist das Burgenland!

„Feinstaub hört, riecht und sieht man nicht – daher verhalten sich die zuständigen PolitikerInnen auch wie die drei Affen,“ ärgert sich Sieber. „Wo bleiben entsprechende Maßnahmen, wo bleibt die Information der Bevölkerung?“

Die Grüne erklärt, dass die Gefährlichkeit des Feinstaubs daher rühren würde, dass diese Teilchen bis hinunter in die Lungenbläschen und zu einem sehr großen Teil ungehindert in die Blutbahnen gelangen würden.

Sieber weist darauf hin, dass 20% der gesamten PM10 (Feinstaub)-Belastung „hausgemacht“ seien und  durch Emissionen aus dem Autoverkehr, dem Hausbrand, der Landwirtschaft und durch Industrie und Gewerbe (im Burgenland  v.a. durch die Bauindustrie) entstehen würden.

Aber auch andere – kaum in einen derartigen Verdacht geratende – „Freizeitbeschäftigungen – würden zu einer enormen Lufbelastung führen – allen voran das Abbrennen von Feuerwerkskörpern. „Eine Sofort-Maßnahme zur Verbesserung der Luftqualität könnte daher z.B. sein, alle Feuerwerke rund um Silvester zu verbieten,“ schlägt Sieber vor. „Zu Neujahr ist die Feinstaubbelastung so hoch wie an keinem anderen Tag im Jahr – nach Mitternacht nimmt die Feinstaubkonzentration sprunghaft zu und in der ersten Stunde nach dem Jahreswechsel sind oft bis zu 4000 Mikrogramm Feinstaub in einem Kubikmeter Luft enthalten!“ Zum Vergleich: In den Großstädten werden im Jahresdurchschnitt 30 bis 40 Mikrogramm gemessen.
Weiter in die Zukunft gedacht wären Maßnahmen, wie Öffi-Wintertickets für Pendler und die Förderung von Hybrid- und E-Taxis anzudenken. Die Modernisierung und Umrüstung von Fuhrparks sowie die Filterung von Baumaschinen wären ebenso wirkungsvolle Maßnahmen. Insgesamt  müsste dringend der Ausbau der E-Mobilität vorangetrieben werden.

„V.a. aber ist es wichtig, endlich unsere „Heilige Kuh“ – das Auto – an die Kandare zu nehmen und nicht weiter das gesamte Bundesland mit Straßen zuzupflastern. Denn – gerade in der Nähe stark befahrener Straßen sind ultrafeine Partikel besonders hoch konzentriert,” meint die Grüne Bezirkssprecherin abschließend.

Die bittere Seite des Kakaos.

Filmvorführung und Diskussion.

Fr. 16.12.2011

Beginn: 19:00

Ort: Mattersburg, Pfarrheim, Hauptstraße 15

Sieber (Grüne): Wir fordern sofortigen Planungsstopp für den Güterweg zwischen Mattersburg und Wiesen!

(Mattersburg, 13. 11.  2011): Schon vor einigen Monaten haben die Grünen Mattersburg/Walbersdorf darauf hingewiesen, dass sich der unter dem Deckmantel der „Tourismusförderung“ geplante Güterweg zwischen Mattersburg und Wiesen als Bumerang für die Bevölkerung herausstellen könnte. Denn – wenn dieses Teilstück errichtet wird, schließt man damit eine Lücke zwischen dem Güterwegenetz in Wiesen und jenem in Mattersburg. Fazit: Damit wird dem Autoverkehr zwischen den beiden Orten Tür und Tor geöffnet. Leidtragende werden v.a. die in der Mattersburger Schärfstraßensiedlung wohnenden Menschen sein.

„Es gibt jedoch auch noch zwei weitere Aspekte, die hier berücksichtigt werden müssen,“ so GR Sonja Sieber. „Dieser Güterweg führt nämlich durch ein landschaftlich sehr sensibles Gebiet – der entstehende Autoverkehr würde auch Flora und Fauna entlang des Koglberges enorm schädigen!“ Denn – Güterwege hätten erwiesenermaßen sehr negative Auswirkungen auf die Umwelt, erklärt die Gemeinderätin und führt dazu folgende Punkte an:

  • Unbefestigte Wege bieten wertvollen Lebensraum für zahlreiche Pflanzen und Tiere: In der Mitte von Feldwegen wächst ein Grünstreifen aus sogenannten „Trittpflanzen“. Bei einigen dieser Pflanzen handelt es sich um häufige Arten wie den Breitwegerich oder den Vogelknöterich. Die Feldwege beherbergen aber auch selten gewordene Arten, die besonders schützenwert sind. Die Diversität an den Feldwegen ist oft viel höher als in den anliegenden intensiv bewirtschafteten Acker- oder Grünlandflächen. Auch viele Tierarten (Spinnen, Wespen, Würmer, etc.) profitieren von diesem speziellen Lebensraum
  • Die Versiegelung von natürlichen Flächen ist einer der wichtigsten Faktoren für den Biodiversitätsverlustes: z. B werden im Burgenland 1,6  ha/Tag versiegelt : das entspricht einer Fläche von 2,2 Fussballfeldern  (Quelle: Umweltbundesamt)
  • Asphaltierte Wege beeinträchtigen auch den Wasserhaushalt der beidseitig angrenzenden Landwirtschafsflächen.

Die Grüne Bezirkssprecherin schlägt daher vor, den Weg soweit instand zu setzen, dass er – auch für Radfahrer -  besser befahrbar wird, von einer Asphaltierung aber Abstand zu nehmen. „Dadurch würden AutofahrerInnen davon abgehalten werden, diese Route als Abkürzung zu benützen und trotzdem könnten RadfahrerInnen und SpaziergängerInnen weiterhin unbehelligt die schöne Umgebung genießen! Denn – ob es dem Tourismus zuträglich ist, wenn ein weiteres Stück Landschaft dem Verkehr geopfert wird, wage ich zu bezweifeln!“
Kontakt:

GR Sonja Sieber

Bezirkssprecherin

stv. Obfrau der GBW Bgld.

Tel.: 02626/67011

Mobil: 0664/73489840

Sieber (Grüne): Folgen auch heuer wieder massive Schlägerungen entlang von Bächen zur Biomasse-Gewinnung?

(Mattersburg, 13. 11.  2011): Im letzten Winter wurden im gesamten Burgenland massive Schlägerungen entlang von Bachläufen vorgenommen. Auch der Bezirk Mattersburg war davon unmittelbar betroffen. So wurde im Ortszentrum von Pöttelsdorf der Baum- und Strauchbestand entlang der Wulka fast zur Gänze vernichtet. Ein ähnliches Bild bot sich auch an Teilstrecken des Marzerbaches.

„Ärgerlich ist, dass hier die Bevölkerung hinter’s Licht geführt wird,“ ärgert sich die Grüne Bezirkssprecherin Sonja Sieber. „Als Begründung für die Schlägerungen wird nämlich  meist der Hochwasserschutz genannt. Es stellte sich jedoch heraus, dass vorwiegend  wirtschaftliche Überlegungen hinter diesen Vernichtungsaktionen stehen.“

Der Hintergrund der Rodungen erklärt sich nämlich ganz anders, als offiziell dargestellt:

Das Burgenland will bis zum Jahr 2020 “energieautark” sein - dieses begrüßenswerte Ziel hat aber eine ungeahnte Schattenseite, denn es wird dafür sehr viel Biomasse gebraucht. Zu deren Gewinnung wird nun seit dem letzten Jahr teilweise das Ufergehölz gerodet.

Diese Maßnahme hat aber nicht nur optische Konsequenzen. „Die Gewässer sind im Sommer durch übermäßige Erwärmung in Gefahr,“ erklärt die Bezirkssprecherin. „Die Lebensbedingungen für Fische und andere Tiere verschlechtern sich dadurch enorm.“

Die Grünen sind schon im letzten Jahr massiv gegen diese Form der Biomassegewinnung aufgetreten. „Wir hoffen, dass die Proteste und das Entsetzen der Bevölkerung Anlass genug sind, in Zukunft von diesen Schlägerungen Abstand zu nehmen,“ fordert die Grüne. Sollte es jedoch in einzelnen Fällen notwendig sein, tatsächlich aus Gründen des Hochwasserschutzes  einzelne Bäume oder Büsche zu roden, so gibt es für die Grünen dazu konkrete Forderungen: Schlägerungen nur mehr unter Überwachung und nach Beratung von Naturschutzexperten und baldestmögliche Nachpflanzung!

Kontakt:

GR Sonja Sieber

Bezirkssprecherin

stv. Obfrau der GBW Bgld.

Tel.: 02626/67011

Mobil: 0664/73489840

Die Grüne Bildungswerkstatt veranstaltet auch heuer wieder eine Herbstexkursion, zu der wir euch sehr herzlich einladen möchten.
Am Programm steht diesmal die Region westlich des Neusiedlersees, von Forchtenstein (Burgbesichtigung) über Donnerskirchen und Oggau (Seehof) bis Rust (Weingut Triebaumer).
Anfangs- und Endpunkt ist Mattersburg, mit einem gemeinsamen Bus (Firma Fasching, Parkplatz beim Viadukt).

Grüne Freude über Verwirklichung eines Vorzeigeprojektes in Mattersburg

Mattersburg (22. September 2011): „Als ich vor mehr als 3 Jahren in der Gemeinde bezüglich des Pedibuses vorgesprochen habe, war das Interesse noch enden wollend,“ so Sonja Sieber, Gemeinderätin der Grünen. „Ich hatte bei einer Grün-internen Weiterbildung in Niederösterreich davon gehört und wollte das Projekt in unserer Stadt sofort umsetzen.“

Wird zwischen Wiesen und Mattersburg geplanter Güterweg ein „Schleichweg“?

Mattersburg (22. September 2011): Ein zwischen Wiesen und Mattersburg geplanter Güterweg könnte sich zum Bumerang für die in der Dr.-Adolf-Schärf-Straße lebenden Menschen entwickeln.

Wo drückt der Schuh?

-       Handymasten vor dem Haus?

-       Straße durch den Gemüsegarten?

-       Lieblingsbaum in Gefahr?

Die Grünen Burgenland präsentieren DAS alternative Schulsystem in Form eines mobilen Klassenzimmers und machen Station in Mattersburg.