In den letzten Monaten gab es bei den Grünen Mattersburg/Walbersdorf immer wieder Anfragen besorgter Bürger, die fast im ganzen Ortsgebiet Rinder aus dem Betriebsgelände der Fa. Koller Rubak auf besorgniserregende Art brüllen hörten. Aus diesem Grund wendeten sich die Grünen an den Amtstierarzt., Herrn Mag. Wild. Hier seine Antwort:
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  S.g. Frau Sieber!
  Als zuständiger Amtstierarzt an der BH Mattersburg kann ich Ihnen zu Ihrer Anfrage mitteilen, dass ich im Durchschnitt einmal wöchentlich im Betrieb Koller-Rubak anwesend bin, um die abgehenden Auslands-Tiertransporte zu überwachen und abzufertigen. Bei dieser Gelegenheit werden immer alle anwesenden Tiere von mir kontrolliert. Die Haltung von Rindern in dieser sog. Sammelstelle ist mehr als zufriedenstellend.
  Es gab bereits mehrmals Anfragen Ihrer Art die brüllenden Tiere beim
Betrieb Koller-Rubak betreffend, doch wird dies immer ein bestehender
Umstand bleiben. Zur Erklärung: Der Betriebsinhaber ist bekannterweise ein
zugelassener Viehhändler, der regelmäßig Kälber und Jungtiere aus
Südösterreich zukauft, um sie nach einer kurzen, maximal zweiwöchigen
Unterbringungs- und Eingewöhnungsphase an andere Landwirte wieder zu
verkaufen. In dieser Zeit der ersten Trennung von der Mutter und der
Gewöhnung an neue Stallgenossen (Dauer: meist ein bis zwei Tage), ist es
normal, dass diese Jungtiere vorerst “nach Ihrer Mutter rufen”. Das ist in
keinem Fall Tierquälerei, das ist ein natürlicher Abnabelungsprozess, wenn
man so will, der nur kurz andauert.
Mit freundlichen Grüßen,
Mag. Herbert Wildt
Amtstierarzt BH MA
 Wir hoffen, mit dieser Antwort viele besorgte MattersburgerInnen beruhigen zu können und freuen uns, in Mattersburg einen so umsichtigen Betrieb zu haben!
Geschrieben von: Sonja Sieber am 31.05.2007
