„Familienfreundlichkeit sieht anders aus!“

 

Neusiedl zeigt vor, wie es seine Badegäste in andere Seebäder vertreibt. 8 Jahre lang wurden die Preise für See- und Hallenbad nicht erhöht und nun sollen die Gäste und BürgerInnen in wirtschaftlich schwierigen Zeiten diesen Umstand mit einer enormen Steigerung der Eintrittspreise “ausbaden”. „Neusiedl ist damit eines der teuersten Seebäder in unserer Region. Selbst die Jüngsten, nämlich Kinder mit 3 Jahren, müssen schon Eintritt zahlen, während in anderen Seebädern Kinder bis 6 oder sogar 9 Jahre nichts bezahlen“, so die Grüne Gemeinderätin Anneliese Horvath. Das ist für das Image unserer Stadt als familienfreundliche Gemeinde das absolut falsche Signal. Verärgerte BürgerInnen überlegen nun in andere, billigere Badeanlagen auszuweichen.

“Die Idee, den Preis des Eintritts mit dem “Fahrzeug” der Anreise zu koppeln, finden wir an sich sehr gut. Wie das allerdings kontrolliert werden soll, ist uns ein Rätsel”, meint Gemeinderätin Horvath Anneliese, „aber je mehr Gäste mit dem Fahrrad zum See kommen, umso weniger fällt die Parkplatzmisere auf, die unser Seebad auch nicht unbedingt attraktiver macht!“

Das stille Sterben an den EU-Außengrenzen.

Filmvortrag mit Elias Bierdel, Verein borderline-europe.

Immer mehr Menschen sind auf der Flucht – sie fliehen vor der Zerstörung ihrer Lebensgrundlagen durch Krieg, Umwelt- und Klimakatastrophen, durch ungerechte Wirtschafts- und Handelsbedingungen. Tausende finden an den Außengrenzen der EU auf der Suche nach einem menschenwürdigen Leben den Tod: ohne Kontrolle durch das Parlament und unter Führung der EU-Agentur “Frontex” ist eine Armee aus Militär, Polizei und Grenzschutz mit modernstem Kriegsgerät damit beschäftigt, Menschen am Grenzübertritt zu hindern. Menschen, die Flüchtlingen und MigrantInnen in ihrer Not helfen und Leben retten, werden in zunehmendem Maße kriminalisiert. Was es braucht, ist eine menschenwürdige Flüchtlingspolitik, um den allzu oft tödlichen Konsequenzen der Abschottungsstrategien der EU entgegenzuwirken.

Termin: Do. 20. Mai 2010
Beginn: 20.00 Uhr
Ort: Pfarrzentrum Parndorf, Hauptstraße 115
Veranstalterin: Grüne Bildungswerkstatt Burgenland.

Eintritt frei.

Während SPÖ und ÖVP im Landtag noch vor kurzem stolz die Einführung des Gratis-Kindergartens im Burgenland verkündet haben, zeigt sich, dass Familien in Neusiedl weiterhin für den Kindergartenbesuch ihrer Kinder zahlen müssen.

„Wir haben von Anfang darauf hingewiesen, dass der angebliche „Gratis-Kindergarten“ eine Mogelpackung ist. Es handelt sich bei der Regelung um Zuschüsse des Landes bis zu einem maximalen Betrag von € 45,–. In Neusiedl kostet der ganztägige Kindergartenbesuch aber € 90,– und ist damit nicht gratis“, so die Gemeinderätin der Grünen, Anneliese Horvath.

In vielen Gemeinden deckt der Zuschuss die Kosten für den Kindergartenbesuch von Haus aus ab, andere Gemeinden, zum Beispiel Eisenstadt, haben die Elternbeiträge entsprechend gesenkt, damit der Kindergartenbesuch nun wirklich kostenlos ist. „Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten könnten Familien durch die Senkung der Elternbeiträge wesentlich entlastet werden. Und für das Image unserer Stadt als familienfreundliche Gemeinde wäre diese Maßnahme ein richtiges Signal“, so Horvath abschließend. Die Neusiedler Grünen haben in der Gemeinderatssitzung am Mittwoch einen entsprechenden Antrag gestellt, der in der nächsten Gemeinderatssitzung behandelt werden soll.

Unser aller Einsatz zählt und macht den Unterschied …

(org) Vor Kurzem hat Greenpeace die Aktion “1.000.000 Taten für den Klimaschutz” gestartet.

Greenpeace zeigt, wie jede/r Einzelne aktiv werden kann. Mit der Aktion “1.000.000 Taten für den Klimaschutz” sollen in Österreich eine Million Aktivitäten für den Klimaschutz gesammelt werden.

Vieles kann getan werden: Mit Deckel kochen, die eigene Tasche zum Einkaufen nehmen, Standby-Betrieb vermeiden, Obst und Gemüse aus der Region kaufen und noch viel mehr.

Der Verkehr ist ein Schlüsselfaktor beim Klimaschutz. Die gute Nachricht: Gerade im Verkehrsbereich sind viele Taten für den Klimaschutz möglich. Einfach öfter das Auto zu Hause stehen lassen und die täglichen Wege mit dem Öffentlichen Verkehr, mit dem Fahrrad oder zu Fuß zurücklegen. Oder zur Städtereise am verlängerten Wochenende mit der Bahn statt mit dem Flugzeug aufbrechen. Es sind viele kleine Taten mit großer Wirkung möglich.

Registrieren Sie sich jetzt und setzen Sie Ihre Taten, damit das Ziel 1.000.000 Taten für den Klimaschutz erreicht wird. (Eine Aktion von Greenpeace Österreich.)

Die Neusiedler Grünen veranstalteten am 25. Juni ihren 3. Grünen Tisch. Thema war die Verkehrssituation in Neusiedl.

“Das Verkehrsaufkommen sorgt seit Jahren für Diskussionen, der Nemo als öffentliches Verkehrsmittel auch, ebenso wie fehlende oder unzureichende Rad- und Gehwege, vor allem von den neuen Siedlungsgebieten ins Stadtzentrum. Das hohe Verkehrsaufkommen im Stadtzentrum freut Gewerbetreibende, die Bevölkerung und Gäste der Stadt weniger”, erklärt die Grüne Gemeinderätin Anneliese Horvath die Gründe für die Auswahl dieses Themas.

Im Mittelpunkt der Diskussion stand erwartungsgemäß der Nemo. Dieser fährt seit Dezember 2006 als öffentliches Verkehrsmittel durch Neusiedl am See. Aber seine Akzeptanz in der Bevölkerung ist nicht sehr groß, nur in Spitzenzeiten am Morgen und in der Mittagszeit findet der Bus als Transportmittel für SchülerInnen großen Anklang. Vorschläge, die beim Grünen Tisch gekommen sind, reichen vom Einsatz eines zweiten Busses über geänderte Routenführungen bis hin zum Angebot von Wochen- bzw. Monatskarten.

Auch Lücken im Rad- und Gehwegenetz wurden angesprochen, vor allem in der Verbindung von der Reitschachersiedlung ins Stadtzentrum. “Besonders betroffen sind Eltern, die mit dem Kinderwagen unterwegs sind. Ebenso natürlich Kinder, die von der Siedlung zu Fuß ins Stadtzentrum kommen wollen. Sie müssen stellenweise auf die Fahrbahn ausweichen, weil ein Gehsteig fehlt”, weist die Grüne Gemeindrätin auf die Gefährlichkeit dieser Wegstrecke hin.

Weiters wurde über eine Verbesserung der Verkehrssicherheit für RadfahrerInnen im Bereich des Hauptplatzes sowie der gesamten Hauptstraße diskutiert.

Es wurde auch darüber diskutiert, ob das hohe Verkehrsaufkommen in der Stadt wirklich zur Belebung der Wirtschaft beiträgt oder ob nicht weniger Verkehr das Stadtzentrum attraktiver und damit belebter machen würde.

“Wir werden die Vorschläge und Anregungen, die gemacht wurden, an den zuständigen Ausschuss weiterleiten und auch im Gemeinderat diskutieren”, verspricht Horvath abschließend.