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Oberschützen vor der Volksschule

Keine Ahnung wieviele Jahre, aber sicher mehr als 5 Jahre ist es her, dass wir genau diese Lösung gefordert haben. Vorher war hier nur eine schwache Gehwegmakierung und die Autos parkten immer ganz vorne, oft mit dem Heck oder der Motorhaupe tlw. auf dem Gehweg. Wenige löbliche Ausnahmen parkten, so wie jetzt, ganz hinten. Jetzt ist endlich alles klar und siehe da es wird sogar akzeptiert und kapiert.

Glücklicherweise ist in all den Jahren nix passiert, so solls auch bleiben – die Chance ist mAn nun größer.

10 Jahre lang hat man uns die Verlängerung der Bahn bis Grosspetersdorf, Rechnitz und letzlich bis nach Ungarn versprochen. Hat viel Geld hineingesteckt – siehe Details, hat Spatenstiche gemacht und Fahrpläne erstellt, wo dann doch kein Zug fuhr.

Nun soll die Strecke Friedberg-Oberwart völlig eingestellt und nicht ausgebaut werden. Ab 1. Aug. fährt kein Personenzug mehr ab Friedberg nach Oberwart. Der Güterverkehr soll zwar  erhalten werden, aber es heiß nur wenn mehr transportiert wird, wie das funktionieren soll ist fraglich. Die Initiative “Pro Bahn Süd-Burgenland” versucht dieses Ende noch zu stoppen.

Natürlich würden wir uns alle mehr Fahrgäste auf dieser Strecke wünschen, allerdings hat sich die ÖBB nicht wirklich um diese bemüht, eher geschah das Gegenteil. Wie hat es Prof. Knoflacher bei der Protestkundgebung so schön gesagt ” Fahrgäste zählt man nicht, man macht sie.”

Bahn

Österreich wird die Kyoto-Klimaschutzziele bis zum Jahr 2012 bei weitem nicht erreichen und deshalb rund eine Milliarde Euro für Emissionszertifikate ausgeben müssen. Stattdessen mehr in den Ausbau der Bahn zu investieren, wäre sinnvoller und auch sozial gerechter, meint Martin Blum (VCÖ).


Erst wurde der Stremtalbus (Roter Bus) praktisch von heute auf morgen eingestellt, jetzt soll die Bahn dran sein – was geschieht als nächstes? Der Region wird das sicher nicht guttun, dem Klima noch weniger. Und letztlich werden wir alle darunter leiden, denn die Zeit der Bahn bricht erst jetzt an, der Spritpreis steigt praktisch laufend.

werden im Burgenland Boden versiegelt. Das bedeutet aus 3,4 ha Wiesen, Äcker, Wald werden Asphalt, Beton, bzw. Straßen, Häuser, Gewerbegebiete, Einkaufscentren,… Dies wiederum bedeutet 3,4ha weniger Fläche die Wasser aufnehmen kann, 3,4 ha weniger die CO2-Speichermöglichkeit uvm.

Wir werden wohl zunehmend mit Überflutungen, Überschwemmungen leben müssen -nicht unbedingt, bzw. nur weils mehr regnet.

  • Wasser versickert schlechter, die Gefahr von Überschwemmungen steigt an
  • Verlust von Lebensräumen für Tiere und Pflanzen
  • Zerschneidung der Landschaft (Barrieren)
  • Beeinträchtigung des Landschaftsbilds
  • Durch Zersiedelung erhöhtes Verkehrsaufkommen und Verteuerung der dörflichen Infrastruktur

Ein Umdenken ist nicht in Sicht, im Gegenteil der Trend geht genau in die andere Richtung.

Factsheet_Gemeinden

Das Reisebüro FOXTOURS aus Oberwart hat seit kurzem E-Bikes als Leihräder, eines davon wurde mir, dankenswerterweise zum Testen zur Verfügung gestellt.

Es handelt sich um ein gemütliches Freizeitrad mit Nabenmotor. Besonders schätzen gelernt habe ich es bei Gegenwind, was normalerweise ein Kampf gegen den Wind ist, stellt sich mit der Motorunterstützung als halb so wild heraus. Die Fahrt zB. in die Arbeit kann somit ohne “verschwitzt ankommen” erledigt werden. Mein Proberad ist im Handel um ca. € 2000,- zu bekommen, damit  muss man für ein gutes E-Bike schon rechnen. Die Auswahl ist inzwischen wirklich riesig.

E-Bike

Hier noch der Link fürs Süd-Bgld-E-biken: www.ebikesuedburgenland.at

GRATIS EBIKE TESTEN

  • 16. + 17.4.2011 (Palm-)SA+SO 10.00 – 16.00 Uhr
  • Bei Intersport Claudia, Oberwart

Testen Sie den “Mercedes” unter den E-Bikes. Geführte Kurzausflüge in die “Wart” – ca. 60-90 Minuten. Die Paradiesbetriebe sorgen für gratis Verkostungen von südburgenländischen Köstlichkeiten.

Auf der einen Seite hat das Burgenland eine negative Entwicklung bei den Geburten (Österreich ist ohnehin Schlusslicht in der EU).

Auf der anderen Seite werden lt. Statistik Austria (Bericht in der BVZ) viele Gemeinden in den nächsten Jahrzehnten mit massiver Abwanderung bedroht

Gleichzeitig werden Familien mit Migrationshintergrund, die seit vielen Jahren hier wohnen, voll integriert sind und eigentlich schon zu uns gehören einfach abgeschoben. Ihre Kinder wurden zwar von uns unterrichtet, aber jetzt braucht oder will man sie nicht mehr. Das heißt die Gemeinden und deren Einwohner brauchen und wollen sie sehr wohl, aber der Staat nicht.

Postämter, Kaufläden und Schulen werden geschlossen, wie wird sich das weiterentwickeln?