„Grün raus“ lautet offenbar das neue Motto von Pinkafelds Bürgermeister Maczek. Nachdem erst vor Kurzem ein Biotop zerstört wurde, waren nun riesige und groß teils gesunde Bäume vor der Berufsschule an der Reihe. Was kommt als nächstes dran?
Den Grünen geht es dabei nicht nur um Naturschutz, sondern auch um eine Veränderung des Ortsbildes. Die Bäume waren Teil des optischen Gesamteindruckes vor der Berufsschule.
Die angebliche Gefahrensituation hätte man auch mit Rückschneidemaßnahmen bannen können.
Bäume sind Sauerstofflieferanten, Schattenspender, binden Feinstaub und Kohlendioxid aus der Luft, erhöhen die Luftfeuchtigkeit und senken die Temperatur im Sommer. Gerade innerhalb einer Stadt sollte jeder einzelne Baum erhalten werden. Bis neu gepflanzte Bäume diese Leistung erbringen können werden viele Jahre vergehen.
Es geht hier nicht „nur“ um Bäume, es geht um eine Grundeinstellung. Oft geht es sogar um Gesetze die, ohne Konsequenzen, negiert werden. So hat der Bürgermeister von Rotenturm eine große Fläche im Schlosspark, für Parkplätze roden lassen. Tatsächlich ist dann nur ein kleiner Teil der jetzt baumfreien Fläche genutzt worden.
Eine Litfaßsäule kann man wieder aufstellen, alte Bäume und ihr Nutzen sind für viele Jahre verloren, wenn nicht nachgepflanzt wird sogar für immer.

Geschrieben von: Wolfgang Spitzmüller
am 14.03.2010
Keine Kommentare...

