„Grün raus“ lautet offenbar das neue Motto von Pinkafelds Bürgermeister Maczek. Nachdem erst vor Kurzem ein Biotop zerstört wurde, waren nun riesige und groß teils gesunde Bäume vor der Berufsschule an der Reihe. Was kommt als nächstes dran?

Den Grünen geht es dabei nicht nur um Naturschutz, sondern auch um eine Veränderung des Ortsbildes. Die Bäume waren Teil des optischen Gesamteindruckes vor der Berufsschule.

Die angebliche Gefahrensituation hätte man auch mit Rückschneidemaßnahmen bannen können.

Bäume sind Sauerstofflieferanten, Schattenspender, binden Feinstaub und Kohlendioxid aus der Luft, erhöhen die Luftfeuchtigkeit und senken die Temperatur im Sommer. Gerade innerhalb einer Stadt sollte jeder einzelne Baum erhalten werden. Bis neu gepflanzte Bäume diese Leistung erbringen können werden viele Jahre vergehen.

Es geht hier nicht „nur“ um Bäume, es geht um eine Grundeinstellung. Oft geht es sogar um Gesetze die, ohne Konsequenzen, negiert werden. So hat der Bürgermeister von Rotenturm eine große Fläche im Schlosspark, für Parkplätze roden lassen. Tatsächlich ist dann nur ein kleiner Teil der jetzt baumfreien Fläche genutzt worden.

Eine Litfaßsäule kann man wieder aufstellen, alte Bäume und ihr Nutzen sind für viele Jahre verloren, wenn nicht nachgepflanzt wird sogar für immer.

PF Bäume1

Die Filmemacher Houchang und Tom-Dariusch Allahyari begleiteten zwei Jahre lang die Wiener Flüchtlingshelferin Ute Bock bei ihrer Arbeit und privat mit der Kamera. Entstanden ist eine Doku, die den Menschen Ute Bock zeigt, eine Frau, die man von ihrem politischen Tun nie trennen kann. “Mama Bock” packt mit rauem Humor und grenzenloser Hilfsbereitschaft dort an, wo keiner zugreifen will. Seit Jahren ist der Verein der ehemaligen Erzieherin im zweiten Wiener Gemeindebezirk Anlaufstelle für Flüchtlinge, für die sich keine Stelle zuständig fühlt, und die ohne die Arbeit von Frau Bock mittellos auf der Straße sitzen würden.

8. März 19:30

Gloria Kino Oberwart, Lisztgasse 10

Ute Bock kommt am 8. März persönlich nach Oberwart und steht im Anschluss an den Film für Fragen zur Verfügung !

Veranstalterin: Grüne Bildungswerkstatt Burgenland
Eintritt frei !

fraubock

Es mag etwas überheblich und großkotzig klingen, wenn Michel Reimon der neue Spitzenkandidat der Grünen Burgenland bei seiner Präsentation davon spricht, dass die Grünen die Bastion der Vernunft sein müssen.

Michel Reimon

Michel Reimon

Das klingt aber nur so lange eigenartig, wenn man sich nicht die anderen Parteien ansieht. Die FPÖ die landesweit in Aussendungen mind. 80% der AsylwerberInnen als “Scheinasylanten” und Kriminelle hinstellt. Die SPÖ die der FPÖ nacheifert, was das Zeug hält. Nicht zu vergessen eine ÖVP die den Wahltermin, mit fadenscheinigen Argumenten (Tag der Feuerwehren) möglichst weit vom Asyl-Volksbegehren weg haben will und vor dem Scherbenhaufen den die Parteikollegin Fekter angerichtet hat sitzt.

Aber es geht gar nicht nur um das Thema Asyl wenn man sich der UNVERNUNFT in der Politik annimmt. Ökoenergie, Straßenbau (dafür sind heuer nur im Bgld.  87 Mio. Euro vorhanden), überdimensionierte Müllverbrennungen (Heiligenkreuz), …….und es geht auch um das Verhältnis der beiden Großparteien, die nicht mehr miteinander können und wollen, die sich oft nicht einmal mehr grüßen.

Die Grünen Burgenland brauchen das 3. Mandat mit unserer Jugendsprecherin Julia Tinhof. Dann ist noch mehr möglich, wie ein Landesrechnungshof ein Umweltanwalt, Frauenhäuser,……….

Mit Eurer, Ihrer Stimme wird das möglich.

Offenbar ausgehend von Kärnten greift ein Virus um sich, der nun scheinbar nicht mehr aufzuhalten ist. Befallen wird sichtbar, bzw. hörbar entweder das Sprachzentrum im Gehirn, oder das Vernunftdenken wird ausgeschaltet – möglich wäre auch beides. Bei den handelnden Personen des rechten Lagers wundert einen dies ja kaum mehr, nun hat der Virus aber auch auf bisher gesunde übergegriffen. Landeshauptmann-Stv. Steindl schien mir bisher relativ unauffällig, nun hat es ihn allerdings voll erwischt – die ursprünglich am 2. Mai geplante Bgld.Landtagswahl muss nun mit folgendem Argument auf den 30. Mai verschoben werden:

Außerdem ist am 2. Mai “Tag der Feuerwehr”. “Als Feuerwehrreferent weiß ich, dass an diesem Tag von den 326 burgenländischen Ortsfeuerwehren zahlreiche Veranstaltungen geplant sind. Und die fast 17.000 FeuerwehrkameradInnen, die das ganze Jahr über zigtausende freiwillige Einsatzstunden leisten, haben es sich verdient, diesen Festtag gebührend zu begehen”, so Steindl in einer Aussendung. (red/derStandard.at, 20.01.2010)

……………………………

“Sind Sie dafür, dass die Burgenländische Landesregierung ihre Zustimmung zur erforderlichen Umwidmung von Grundstücken erteilt und Landesinfrastruktur bereitstellt, damit in Ihrer Gemeinde eine Erstaufnahmestelle für Asylwerber errichtet werden kann?”

So lautet voraussichtlich die Frage für die am 21. März im gesamten Süd-Bgld. stattfindende Volksbefragung.

Wir sollen also Ja oder Nein sagen zu einem nicht vorgestellten und nicht existierenden Projekt. Keine Ahnung wo in unserer Gemeinde, wie groß,… aber wir sollen uns eine Meinung bilden.

Über die Befragung in Eberau kann man ja streiten, aber die Befragung des gesamten Süd-Bgld. ist WAHLKAMPF pur. Für mich die einzige Lösung nicht hingehen oder ungültig stimmen. WAS IST DEINE/IHRE MEINUNG?