„Dies ist nun wirklich der Höhepunkt einer jahrelangen Verschleierung von Absichten,“ reagiert Dir. Sonja Sieber, Gemeinderätin der Grünen auf die jüngst präsentierten Pläne bzgl. der Sanierung des KUZ Mattersburg. „Von LR Bieler abwärts wurde der Bevölkerung im Rahmen mehrerer Veranstaltungen versichert, dass „wesentliche Teile des Baus“ erhalten bleiben würden. Was jetzt stehen bleiben soll, ist ein potemkinsches Dorf!“

Dass die Grünen sich über jede den Radverkehr im Ort fördernde Maßnahme freuen, liegt auf der Hand. Nach Beschwerden von FußgängerInnen, die sich nun – seit der roten Markierung des Weges entlang der Wulka – durch die teils in rasantem Tempo fahrenden RadlerInnen gefährdet fühlen und dem Hinweis von passionierten RadfahrerInnen, dass Radwege, die an parkenden Autos vorbeiführen, äußerst gefährlich sind, wandten sich die Grünen nun an einen Experten und baten ihn um seine Meinung.

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Die Grünen Mattersburg/Walbersdorf haben nun eine Expertin bzgl. der geplanten Maßnahmen in der Mattersburger Feldgasse zu Rate gezogen – die Verkehrsplanerin Dipl. Ing.in Elke Szalai.

Szalai bestätigt die Kritik der Grünen an den jüngst bekannt gewordenen Plänen der Stadtgemeinde. Ihr Fazit:

Arena - Grabungsarbeiten

.,Die Grünen Mattersburg/Walbersdorf schlagen Alarm: Aus der Bevölkerung gibt es vermehrt Hinweise darauf, dass sowohl im Außen-, als auch im Innenbereich des Kulturzentrums immer mehr mutwillige Zerstörungen stattfinden!

Im Herbst soll ein weiterer Schritt aus dem Mattersburger Verkehrskonzept umgesetzt werden: Die Umgestaltung der Feldgasse. Im Rahmen dieser Maßnahme soll die vielbefahrene Straße zur Einbahn umgestaltet werden. Dadurch entsteht mehr Platz für Parkplätze auf der Seite der Häuserzeile. Auf der anderen Straßenseite – jener des sogenannten „Sieberberges“ – soll ein Radweg errichtet werden.

Vor kurzem war den Medien zu entnehmen, dass das Land Burgenland ein Artenschutzprogramm für den Fortbestand der Zwergohreule initiiert hat. Im Rahmen des von 2015 bis 2020 laufenden Programmes sollen z.B. Nistkästen für die bedrohte Eule errichtet werden.

Vor kurzem endete die InteressentInnen-Suche für einen Gastronomiebetrieb im Kulturzentrum Mattersburg. Über das Ergebnis herrscht Stillschweigen. Weder die Rechtsanwaltskanzlei, die das Verfahren durchgeführt hat, noch die BELIG, für die das Verfahren ausgeführt wurde, lassen durchblicken, wie viele Bewerber es gibt bzw. ob sich überhaupt jemand beworben hat.

Die Grünen Mattersburg/Walbersdorf orten hier wiederholt das Übergehen des Willens der Bevölkerung, die sich eindeutig für einen fixen Wirten im Haus ausgesprochen hat.
Denn in dieser mittlerweile abgelaufenen Stufe 1 des Verfahrens wurde nicht nur ein permanenter Gastrobetrieb gesucht, sondern die Interessenten mussten sich für eine von drei Betriebsmöglichkeiten entscheiden – für einen permanenten Restaurantbetrieb, einen veranstaltungsbezogenen Buffetbetrieb oder für einen Cateringbetrieb.

Nachdem erst am Freitag bekannt wurde, dass die Gemeinde plant, die Pappelallee in der Wedekindgasse – bei der Handelsakademie – zu fällen, trafen die Grünen gleich am Wochenende mehrere Maßnahmen, um die Rodung zu verhindern:

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Die Gemeinde Forchtenstein betreibt weiterhin vehement die geplante Verbauung eines Teilgebietes des Europaschutzgebietes in Forchtenstein. Nun wurde in die „juristische Trickkiste“ gegriffen – mit der Behauptung, die Errichtung von Einfamilienhäusern im betroffenen Gebiet würde in „öffentlichem Interesse“ sein.